Stephanie Thieme

Rechtsanwältin Stephanie Thieme

 

1956

 

Born in Halle/Saale (GDR)

1974 University Entrance Diploma at August-Hermann-Francke-Stiftungen Halle (GDR)
1974 – 1979 Academic Studies in German Language and Literature and History at the Martin-Luther-University in Halle-Wittenberg (GDR), Diploma
1979 – 1990 Work as Editor and Author for German Literature
1991 – 1998 Researcher at Community Education e.V., Berlin (D)
(Press and Public)
1992 – 1996 Academic Studies in Law in Berlin (D)
1996 First State Examination in Law in Berlin (D)
1998 – 2001 Legal Clerkship in Berlin (D)
2001 Second State Examination in Law in Berlin (D)
Key Course Element: Criminal Defense Attorney, Revision Law
2001 Accreditation as Attorney at Law
Other Activities:
2002 Assistant to the Delegate Hildebrecht Braun (Member of Federal Parliament)
2003 – 2012 Head of Editorial Staff of Gesellschaft für deutsche Sprache (Society for German Language) at the Bundestag
2007 – 2008 Head of Editorial Staff on Legal Terminology of the Federal Ministry of Justice
seit April 2009 Head of the pilot project on linguistic comprehension of legal texts of the Gesellschaft für deutsche Sprache (Society for German Language) and the Federal Ministry of Justice and Consumer Protection
Memberships:
Publications:
  • Was ist gutes Deutsch in der Rechts- und Verwaltungssprache?
    Eine Gratwanderung zwischen Fachsprache und Verständlichkeit
    in: Was ist gutes Deutsch? Studien und Meinungen zum gepflegten Sprachgebrauch. Thema Deutsch Duden Band 8, Hrsg. von Arnim Burckhardt. Mannheim u. a. 2007.
  • Recht verständlich? Recht verstehen?
    Möglichkeiten und Grenzen einer sprachlichen Optimierung von Gesetzen
    in: Verständlichkeit als Bürgerrecht. Die Rechts- und Verwaltungssprache in der öffentlichen Diskussion. Thema Deutsch Duden Band 9, Hrsg. von Karin M. Eichhoff-Cyrus und Gerd Antos. Mannheim u. a. 2008.
  • Möglichkeiten und Grenzen der sprachlichen Optimierung von Rechtstexten.
    In: Sprache und Recht in großen europäischen Sprachen. Juristische Begriffsbildung im Spannungsfeld zwischen Fachsprachlichkeit und allgemeiner Verständlichkeit. Hrsg. von Roswitha Fischer, Regensburg 2010
  • Gesetzessprache auf dem Prüfstand.
    Über die Arbeit der Sprachberatung beim Bundesministerium der Justiz – Ein Bericht aus der Praxis.
    In: Sprachenpolitik und Rechtssprache. Deutsche Sprachwissenschaft international, Band 15. Hrsg. Sandro M. Moraldo , 2012
Lectures 
(selective):
  • Formulierungshilfen für Gesetze und Verwaltungstexte unter Berücksichtigung geschlechtergerechten Formulierens
    • European Commission DG for Translation, Brüssel 18. Mai 2006
    • European Commission DG for Translation, Luxemburg 19. Mai 2006
  • Verständliche Gesetze – eine Bringschuld des Staates?
    Germanistische Fakultät der Universität Heidelberg, Heidelberg 20. Juni 2007
  • Vom Amts wegen unverständlich?
    Die Sprache von Gesetzgebern und Ämtern und wie man sie verändern kann.
    DAAD, Berlin 2007
  • Recht verständlich? Recht verstehen?
    Ein Blick in die moderne Werkstatt der Gesetzgebung
    Vortrag auf dem Symposium der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Zusammenarbeit mit dem Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale 2. November 2007
  • Die deutsche Rechtssprache in der EU und die EU in der deutschen Rechtssprache
    Impulsreferat auf dem Internationalen Symposium der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat und dem Goethe-Institut Brüssel, Brüssel 7. November 2008
  • Möglichkeiten und Grenzen einer sprachlichen Optimierung von Gesetzen
    Vortrag auf Fachkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion “Kurz und gut – vom Behördendeutsch zur bürgernahen Sprache” am 23.03.2009
  • Verständlichkeit als Bürgerrecht?
    Vortrag bei Expertengespräch der CDU/CSU Bundestagsfraktion (Arbeitsgruppe Kultur und Medien) “Sprache schafft Identität” am 29.06.2009
  • Besseres Juristendeutsch
    Die Arbeit des Redaktionsstabs Rechtssprache beim Bundesministerium der Justiz
    Vortrag auf der Jahrestagung der Richter und Richterinnen beim OVG Mecklenburg-Vorpommern, Bansin am 06.07.2009
  • Gesetzessprache auf dem Prüfstand
    Über die Arbeit des Redaktionsstabs Rechtssprache im Deutschen Bundesministerium der Justiz, Vierte Tagung Deutsche Sprachwissenschaft in Italien, Rom, 2010
  • Besseres Juristendeutsch
    Weiterbildungsveranstaltung für Richter und Richterinnen, Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Halle, 2010
  • Sprachberatung im Gesetzgebungsverfahren – Erfahrungen aus Deutschland,
    mit Elke Schade (BMJ), Clear Writing throughout Europe, European Commission, Brüssel, 2010
  • Sprachberatung im Gesetzgebungsverfahren. Erfahrungen aus Deutschland
    mit Elke Schade (BMJ), Symposion Deutsch in Österreich und Deutschland mit besonderer Berücksichtigung der Rechts- und Verwaltungssprache von der GfdS in Wien, 2011
  • “Wenn der Arzt nur mit einem Auge untersucht und fliegendes Personal beschäftigt bleibt – Die Sprachberatung im Gesetzgebungsverfahren”
    mit Konstantin Tacke; Ringvorlesung “??? – Formen des Nicht-Verstehens” an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 12. Juni 2012
  • Die Sprachberatung im Gesetzgebungsverfahren – ein Bericht aus der Praxis
    Tagung Recht verständlich? Verständliche Verwaltungs- und Rechtssprache in einem mehrsprachigen Land als Herausforderung, Bozen, 5. Oktober 2012

Der andere Blick von Linguisten auf entstehendes Recht
mit Dr. Antje Baumann, Tagung Juristische Korpuspragmatik – Die Herausforderung des Rechts durch Sprach- und Medientheorie, Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), 25.-27.04.2013

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